Insel Sainte-Marie

Sainte-Marie : 5 km breit, 60 km lang - ein grünes Wanderparadies mit herrlichen Stränden (Piscines Naturelles, la Cocoteraie, la Crique, l'Île aux Nattes usw.) ausserordentliche Flora und Fauna (Walen und Lemure) und alter Piratentradition!

Lage und Name

Sainte-Marie od. auch Nosy Boraha genannt, ist eine kleine traumhafte Insel im indischen Ozean, die der Republik Madagaskar zugehört. Sie liegt Nord-östlich von der Hauptinsel Madagaskar ungefähr 10 Kilometer von deren Küsten entfernt. Die Hauptstadt der Insel ist Ambodifotatra. Die Insel ist nur mit einem Einstündigen Binnenflug von Antananarivo zu erreichen. Einsame kleine Buchten mit goldenen Sandstränden laden zum Baden und Tauchen ein... Zum Tauchen besonders geeignet ist die Lagune von Sainte Marie, da sie durch ein Korallenriff gut vor Haien geschützt ist. Die Insel, eine der schönsten von Madagaskar, ist etwa 58 Kilometer lang und knapp 6 Kilometern breit. Sie erstreckt sich über eine Fläche von ca. 210 km² und ist das ganze Jahr über mit feuchtwarmem, tropischem Klima gesegnet. Nördlichster Punkt ist Cap Antsirakakambana, wo sich unweit davon auch einer der Leuchttürme der Insel, der "Albrand", befindet. Den äußersten Süden hingegen markiert Cap Vohiba auf der kleinen Ile aux Nattes, wo der Leuchtturm von Blevec über der Insel thront.

Der malagassische Name Nosy Boraha bedeutet Insel des Ibrahim und ist ein Hinweis auf eine frühe arabische Besiedlung.

Geschichte

Hauptattraktion : der Piratenfriedhof auf Sainte Marie. Im Verlaufe des 17. und 18. Jahrhundert war die Insel Stützpunkt von bekannten Piraten wie William Kidd, Henry Every, Thomas Tew, John Bowen, und La Buse. Sie lebten auf der « Île aux Forbans », einer kleinen Insel in der Bucht von Ambodifotatra. Überreste ihrer Piratenschiffe liegen noch heute in wenigen Metern Tiefe in der Bucht. Ein kleiner Piratenfriedhof in der Nähe von Ambodifotara zeugt von dieser bewegten Vergangenheit der Insel. Die europäischen Piraten haben aber auch ihre Spuren durch ihre Nachkommen hinterlassen - blaue oder grüne Augen bei einigen Inselbewohnern lassen zumindest die Vermutung zu. Der französische Pirat „La Bigorne“ brachte zu Beginn des 18. Jahrhunderts eine Gruppe französischer Siedler auf die Insel und heiratete eine Betsimisaraka-Prinzessin. Der gemeinsame Sohn trat die Insel 1750 nach dem Tode seines Vaters an Frankreich ab. Zwei Jahre später wurden die Siedler jedoch von Betsimisaraka ermordet und die kleine Kolonie verfiel. Frankreich errichtete 1818 eine Strafkolonie auf Sainte Marie, die jedoch nur wenige Jahre Bestand hatte. 1857 liess Napoleon III. eine Kirche aus Stein in Ambodifotatra errichten, gespendet von der Kaiserin Eugénie. Damit ist sie die älteste Kirche ganz Madagaskars. Ihr Altar wurde aus Gusseisen geschaffen und ist sehenswert. (Wir empfehlen dort ein Mal an einem malagasischen Gottesdienst teilzunehmen). Erst nach dem ersten Franco-Hova Krieg von 1883 wurde Sainte Marie erneut von Frankreich in Besitz genommen und zunächst als selbständige Kolonie verwaltet. Nachdem Frankreich im zweiten Franco-Hova Krieg 1895 ganz Madagaskar erobert und zwei Jahre darauf zur Kolonie gemacht hatte, wurde Sainte Marie wieder ein Teil Madagaskars.

Buckelwale

Von Juli bis September können sich vor der Westküste tummelnde Buckelwale beobachtet werden. Die imposanten Säugetiere, welche von der Antarktis hierher ziehen, finden im Kanal zwischen Sainte Marie und Madagaskar hervorragende Bedingungen, um ihre Jungen großzuziehen. (aus Wikipedia « Sainte-Marie https://de.wikipedia.org/wiki/Sainte_Marie).

Die Île aux Nattes

Die Île aux Nattes ist eine sehr schöne eigene kleine Insel, die sehr gut zum Baden und Schnorchen ist. L'île aux Nattes, malagasyNosy Nanto ist eine flache Insel an der Ostküste Madagaskars, am Südende der Insel Sainte Marie gelegen und von dieser nur durch eine schmale Bootpassage getrennt, die an der engsten Stelle weniger als 100 Meter misst. Das Eiland gehört zur Region Analanjirofo und hat etwa 1500 Einwohner, die vom Fischfang und Tourismus leben. Vor der Insel kann man Tauchen und Buckelwale beobachten. Und muss unbedingt während des Urlaubs besichtigt werden.

Auch sehenswert :

Ilot Madame: kleine Insel mit einem Hafen und einem Aquarium.

Die lokale Markthalle ist früh geöffnet und voll farbenfroher lokaler Ernten. Wir empfehlen ihren Besuch sehr. Dienstag und Donnerstag sind die meistfrequentierten Tagen.